Ein Paddock, der im Sommer staubt und im Winter in einer Schlammschlacht versinkt, kostet Zeit, Nerven und die Gesundheit Ihres Pferdes. Mauke, Strahlfäule und Sehnenprobleme sind oft die Folge von schlechten Bodenverhältnissen. Doch wie baut man einen Paddock, der wirklich 365 Tage im Jahr funktioniert?

Folgen Sie diesen Profi-Tipps für eine dauerhafte Bodenbefestigung.

Tipp 1: Das Fundament – Ohne Drainage geht es nicht

Wasser ist der größte Feind des Paddocks. Wenn Regenwasser nicht abfließen kann, weicht der Boden auf.

  • Untergrund mit Gefälle: Planen Sie bereits beim Abschieben des Mutterbodens ein Gefälle von ca. 1,5 % bis 3 % ein. So kann überschüssiges Wasser unterhalb der Matten abfließen.
  • Trennschicht nutzen: Verwenden Sie ein Geotextil (Vlies) zwischen dem Unterbau und der Ausgleichsschicht. Das verhindert, dass sich der teure Schotter mit dem Matsch von unten vermischt.

Tipp 2: Die richtige Matte wählen (RG40 oder SG40)

Nicht jedes Gitter passt zu jedem Untergrund.

  • Für festen Unterbau: Das Progrid RG40 ist der Klassiker. Es benötigt eine Schotterschicht als Basis und bietet extreme Stabilität.
  • Für schwierige Böden / Pachtland: Das SG40 Spidergrid verfügt über eine massive Bodenplatte. Durch diesen „Schneeschuh-Effekt“ verteilt es die Last besser und kann oft mit deutlich weniger Unterbau verlegt werden.

Ridcon Experten-Tipp: Achten Sie beim Verlegen auf den Sicherheitsverbund. Unsere Progrid-Matten greifen so fest ineinander, dass sie auch bei extremen Temperaturschwankungen und Belastungen eine geschlossene Fläche bilden.

Tipp 3: Das Geheimnis liegt in der Verfüllung

Ein leeres Gitter geht kaputt. Erst die Verfüllung gibt der Wabe die Stabilität, die sie braucht, um mit dem Hoflader befahrbar zu sein.

  • Paddock-Standard: Verwenden Sie gewaschenen Sand (Körnung 0/1 oder 0/2 mm). Dieser ist huffreundlich und lässt Wasser gut versickern.
  • Kein Nullanteil: Vermeiden Sie ungewaschenen Sand mit hohem Lehmanteil. Dieser würde die Drainage-Löcher der Matten verstopfen und bei Frost steinhart werden.

Tipp 4: Die Tretschicht richtig dimensionieren

Zu viel Sand auf den Matten führt zu „Schwimmen“ und Schwerfälligkeit, zu wenig lässt die Mattenoberfläche verschleißen.

Die richtige Höhe: Im Paddock-Bereich empfehlen wir eine Tretschicht von ca. 3 cm über der Gitteroberkante. Das schützt den Kunststoff vor UV-Strahlung und sorgt für optimalen Grip.

Tipp 5: Sauberkeit ist der beste Frostschutz

Matsche entsteht oft erst durch verrottende Pferdeäpfel, die die Sandschicht in Humus verwandeln.

Regelmäßiges Abmisten: Auf den ebenen Progrid-Flächen ist das Abmisten kinderleicht. Je sauberer die Fläche ist, desto weniger „schmierig“ wird sie bei Dauerregen und desto weniger staubt sie im Sommer.

Ridcon Experten-Tipp: Wenn Sie einen Paddock Trail bauen, befestigen Sie besonders die Futterplätze und Tränken großflächig. Hier stehen die Pferde am meisten – diese „Hotspots“ brauchen die stabilste Befestigung (z.B. RG40).

Tipp 6: Sommer- und Wintermanagement kombinieren

Ein 365-Tage-Paddock muss auf Extreme reagieren können.

  • Sommer: Wenn die Tretschicht im Juli zu staubig wird, hilft unser SandGel, um die Feuchtigkeit länger im Boden zu binden.
  • Winter: Gegen gefrierende Nässe in der Tretschicht hilft Magnesiumchlorid, damit der Paddock auch bei Minustemperaturen trittfest bleibt.

Fazit: Qualität zahlt sich aus

Ein Paddockbau ist eine Investition in die Zukunft. Wer billig baut, baut oft zweimal – meistens im nächsten schlammigen November. Mit dem Ridcon-System aus Progrid-Matten und dem richtigen Schichtaufbau schaffen Sie eine trockene Wohlfühloase für Ihr Pferd.

Planen Sie gerade Ihr Paddock-Projekt? Wir helfen Ihnen bei der Auswahl der richtigen Matte und berechnen Ihren Bedarf an Sand und Splitt!

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