Wenn die Tage kürzer werden und die ersten Nachtfröste drohen, beginnt für Stallbesitzer oft die stressigste Zeit des Jahres. Ein winterfester Stall ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern Brandschutz, Unfallprävention und Tiergesundheit in einem. Mit der richtigen Vorbereitung kommen Sie und Ihre Pferde stressfrei durch die kalte Jahreszeit.

Frostschutz für die Wasserversorgung

Das größte Problem im Winter sind eingefrorene Leitungen. Ein Pferd trinkt auch bei Kälte zwischen 30 und 50 Liter Wasser täglich. Wassermangel kann schnell zu schweren Koliken führen.

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Isolierung: Prüfen Sie Schaumstoffisolierungen an Außenrohren auf Risse oder Verbiss durch Nager.

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Begleitheizungen: Testen Sie elektrische Heizleitungen bereits vor dem ersten Frost auf ihre Funktionalität.

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Thermometer-Check: Thermostate sollten so eingestellt sein, dass sie bereits bei +3°C anspringen, um die Trägheit des Systems auszugleichen.

Boden sicher machen: Sturz- und Verletzungsgefahr bannen

Gefrorener Matsch verwandelt sich in messerscharfe Kraterlandschaften, die Sehnenverletzungen provozieren können. Zudem wird glatter Beton bei Reifbildung schnell zur gefährlichen Eisbahn für Mensch und Tier.

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Paddock-Pflege: Ziehen Sie Paddockflächen glatt, solange sie noch weich sind. Gefrorene Unebenheiten lassen sich später kaum noch korrigieren.

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Matsch-Prävention: Um tiefen Boden und gefährliche Frost-Löcher dauerhaft zu vermeiden, ist eine Befestigung mit dem Progrid Gittersystem ideal. Diese Gitter halten die Fläche eben, trocken und belastbar.

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Grip auf Gehwegen: Statten Sie Stallgassen und Zuwege mit rutschfesten Gummimatten wie der Rollenware oder Puzzlematte aus. Diese bieten auch bei Nässe und Kälte sicheren Halt.

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Frostschutz für den Reitplatz: Damit Ihr Reitboden auch bei Minustemperaturen bereitbar bleibt, hilft das Einmischen von Magnesiumchlorid in die Tretschicht. Es bindet Feuchtigkeit und verhindert das Gefrieren bis ca. -10 Grad.

Stallklima: Licht und Luft trotz Kälte

Viele Stallbesitzer begehen den Fehler, alle Fenster und Türen bei Kälte fest zu verriegeln. Dies schadet jedoch der empfindlichen Pferdelunge.

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Ammoniak-Falle: Ohne Luftzirkulation steigt die Ammoniakbelastung massiv an. Das schädigt die Lungen und fördert Huferkrankungen wie Strahlfäule. Sorgen Sie für eine zugfreie Grundlüftung.

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Hygiene unter den Matten: Da im Winter oft weniger gelüftet wird, ist die Reinigung unter undurchlässigen Matten besonders wichtig. Heben Sie Stallmatten 2-3 Mal im Jahr an, um den Untergrund zu spülen und Bakterienherde zu eliminieren.

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Lichtmanagement: Pferde brauchen Licht für den Hormonstoffwechsel. Reinigen Sie Fenster und Leuchtmittel – staubige Lampen reduzieren die Lichtausbeute um bis zu 30 % und stellen zudem ein erhöhtes Brandrisiko dar.

Futter- und Deckenlagerung

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Nagerschutz: Im Winter zieht es Mäuse und andere Nagetiere verstärkt in den warmen Innenbereich. Lagern Sie Kraftfutter und Zusätze ausschließlich in fest verschließbaren Tonnen.

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Schimmelschutz: Sorgen Sie für einen gut belüfteten Raum beim Aufhängen von Abschwitzdecken, um die Feuchtigkeit abzuführen und Schimmelbildung im Gewebe zu vermeiden.

Ridcon Experten-Tipp für warme Pferdebeine: In der Box bieten isolierende Matten wie die EVA-Matte einen hervorragenden Schutz gegen Bodenkälte. Sie speichern die Körperwärme des Pferdes und beugen so Muskelverspannungen in den Ruhephasen vor.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Planung Ihres winterfesten Paddocks oder Stalls? Entdecken Sie unsere Problemlöser im Shop oder kontaktieren Sie unsere Experten unter +49 9270-9153930.

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