Gerade Reitvereine kennen das Problem: Die Flächen werden intensiv genutzt, das Budget ist oft knapp, und die Natur fordert im Herbst ihren Tribut. Wenn die Gummistiefel im Schlamm stecken bleiben und die Pferde nur noch mit Risiko auf die Ausläufe können, ist schnelles Handeln gefragt.
So sah es beim betroffenen Reitverein aus
Der Paddock war durch die tägliche Belastung vieler Hufe so stark verdichtet, dass kein Tropfen Wasser mehr versickern konnte. Es bildete sich eine tiefe, rutschige Schlammschicht, die weder für Mensch noch Tier tragbar war. Eine Lösung musste her, die dauerhaft funktioniert und auch der hohen Beanspruchtung einer Vereinsanlage standhält.
Warum „einfaches Auffüllen“ das Problem oft verschlimmert
In der Praxis erleben wir oft, dass Vereine versuchen, Matschlöcher mit Hackschnitzeln, Rindenmulch oder einfach neuem Sand zu füllen. Das Ergebnis ist meist fatal: Die organischen Materialien verrotten im feuchten Milieu und bilden nach kurzer Zeit einen noch tieferen, fauligen „Sumpf“.
Der Grund dafür ist die fehlende Schichtentrennung. Ohne eine stabile Barriere vermischt sich jede neue Tretschicht sofort mit dem schlammigen Untergrund. Genau hier setzt das System von Ridcon an: Wir schaffen eine physikalische Trennung, die den Matsch dauerhaft unten hält.
Die Sanierung: Schritt für Schritt zum trockenen Paddock
Um eine Fläche für einen Reitverein nachhaltig zu befestigen, braucht es ein System, das Lasten verteilt und Wasser gezielt ableitet. Der Verein entschied sich nach einer Beratung auf http://www.ridcon.de für den Klassiker: Paddockgitter mit fachgerechtem Unterbau.
1. Die Vorbereitung: Den „Sumpf“ beseitigen
Zunächst wurde der alte Schlamm großflächig abgeschoben. Ein wichtiger Praxistipp von Ridcon: Schieben Sie so weit ab, bis Sie auf eine tragfähige, feste Schicht stoßen. In diesem Projekt wurde zudem ein leichtes Gefälle von ca. 2 % eingearbeitet.
Warum ist das Gefälle so wichtig? Auch bei hochgradig wasserdurchlässigen Gittern hilft ein Gefälle dabei, extremes Oberflächenwasser (z.B. bei plötzlichem Starkregen) gezielt vom Stall weg zu leiten. Das entlastet die Drainage und sorgt für eine noch schnellere Abtrocknung der Fläche.
2. Der Unterbau: Die unsichtbare Drainage
Auf den geebneten Boden kam eine Tragschicht aus Schotter (Körnung ca. 5/32 mm). Diese Schicht wurde sorgfältig verdichtet. Der Schotter dient als „Puffer“: Er fängt das Wasser auf und leitet es langsam in den Untergrund ab.
Für das perfekte Planum (die Fläche, auf der die Gitter liegen) wurde anschließend eine feine Lage Splitt aufgebracht. Dies stellt sicher, dass die Gitter später absolut eben liegen und keine Spannungen im Material entstehen, wenn schwere Pferde darüber galoppieren.
3. Die Trennschicht: Ridcon Paddockgitter im Einsatz
Nun kam das Herzstück der Sanierung: Das Verlegen der Gitter. Der Verein nutzte hierfür die tatkräftige Unterstützung seiner Mitglieder. Dank des einfachen Klicksystems unserer Gitter konnten auch Laien die Fläche im Rekordtempo verlegen.
Der technische Vorteil: Die Gitter wirken wie eine Lastverteilungsplatte. Der punktuelle Druck eines Pferdehufs wird auf die gesamte Fläche verteilt. Unsere Gitter (wie das ProGrid) sind extrem belastbar und halten selbst dem Befahren mit Traktoren zum Abmisten oder für die Heuanlieferung problemlos stand.
4. Die Verfüllung: Trittsicherheit und Schutz
Zum Abschluss wurden die Gitter mit gewaschenem, wasserdurchlässigem Sand verfüllt.
Praxis-Tipp von Ridcon: Füllen Sie die Gitter erst bündig und geben Sie dann eine Überdeckung (Tretschicht) von ca. 2–3 cm hinzu. Das schützt die Kunststoffstege vor UV-Licht und mechanischer Abnutzung. Zudem sorgt es für ein natürliches Laufgefühl, das die Gelenke der Pferde schont.
Wirtschaftlichkeit: Warum sich die Investition für den Verein rechnet
Ein Reitverein muss mit jedem Euro kalkulieren. Die Sanierung mit dem Ridcon-System ist zwar eine Investition, aber sie ist gleichzeitig ein massiver Kostensenker im laufenden Betrieb:
Minimale Mistsorge: Auf der befestigten Fläche lassen sich Pferdeäppel in Sekunden aufnehmen. Es wird kein Sand oder Schlamm mit entsorgt, was das Mistvolumen drastisch reduziert.
Hufgesundheit: Mauke und Strahlfäule sind oft die Folge von dauerhaftem Stehen im Matsch. Trockene Paddocks sparen dem Verein und den Mitgliedern hunderte Euro an Tierarztkosten.
Mitgliederbindung: Wer möchte sein Pferd schon in einem Schlammloch besuchen? Eine saubere, ganzjährig nutzbare Anlage ist das beste Aushängeschild für die Neukundengewinnung und die Zufriedenheit der Einsteller.
Werterhalt: Eine matschfreie Anlage steigert den Wert der gesamten Immobilie und signalisiert Professionalität gegenüber Verbänden und Behörden.
Experten-Tipp: Die Alternative ohne Unterbau?
Nicht jeder Verein darf oder kann Erdarbeiten durchführen (z.B. bei Pachtland oder Naturschutzauflagen). Für diese Fälle bietet Ridcon im Shop (shop.ridcon.de) Speziallösungen wie das Spider Grid an. Dieses Gitter kann oft direkt auf den begradigten Matschboden gelegt werden und „schwimmt“ auf der Fläche.
Für die extreme Belastung in einem Reitverein mit vielen Pferden und maschineller Reinigung bleibt jedoch der Weg mit Schotter-Unterbau, wie in diesem Praxisbericht beschrieben, die unschlagbare „Ewigkeitslösung“.
Das Ergebnis: Lebensqualität für Mensch und Tier
Der Reitverein hat den Kampf gegen den Schlamm gewonnen. Wo früher Gummistiefel stecken blieben, herrscht heute Ordnung und Sauberkeit. Die Pferde genießen die Bewegung an der frischen Luft auf einem Boden, der Halt gibt und die Gelenke federt.
Das Fazit des Vereins: „Wir hätten diesen Schritt schon viel früher gehen sollen. Die Zeitersparnis beim Misten und die glücklichen Pferde sind jeden Cent wert.“
Haben auch Sie das Gefühl, dass Ihre Anlage im Matsch versinkt? Warten Sie nicht, bis der nächste Winter den Betrieb lahmlegt.
Besuchen Sie unseren Shop unter shop.ridcon.de für die passenden Gitter oder lassen Sie sich auf http://www.ridcon.de ausführlich beraten. Wir haben für jede Fläche – vom kleinen Paddock bis zur großen Vereinsanlage – die passende Systemlösung!
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